Irischer Paganismus
Grundsätzliches
Animismus
Unter Animismus versteht man dass alles belebt ist und einen eigenen Geist besitzt.
Damit sind wir als Menschen Teil von etwas viel Größerem und nicht Mittelpunkt der Schöpfung. Das Erlebnis ist von einem Miteinander bestimmt, da alles einen gleich hohen Stellenwert besitzt.
Polytheismus
Im Gegensatz zu Monotheismus mit nur einem Gott setzt der Polytheismus voraus das man an die Existenz mehrer Götter glaubt und die Existenz verschiedener Götterpantheons akzeptiert.
Polytheismus ist nicht immer eine Voraussetzung Pagane zu sein, aber im Kontext dieser Seite sollte zumindest die Existenz der Göttin Morrigan und der anderen Na Morrigna vorausgesetzt werden
Zyklen
Es gibt im kontemporären irischen Paganismus zwei parallel laufende Zyklen. Den Saisonalen Zyklus und planetaren Zyklus.
Die saisonalen Zyklen sind in Imbolc, Beltaine, Luhnasa und Samhain aufgeteilt. Sie werden auch als die Feuerfestivals bezeichnet.
Imbolc ist die Bezeichnung für den Monat Februar im irischen und wir in der Regel am 01.02. gefeiert.
Beltaine wird in der Regel vom 30.04. zum 01.05. gefeiert.
Luhnasah ist zu Beginn von August und wird am 01.08 gefeiert und kann bis zu einer Woche andauern. Im irischen ist dies auch der Name des Monats August.
Samhain wird vom 31.10 bis 01.11 gefeiert. Dieses Feuerfestival ist eng mit Na Morrigna verbunden.
Zudem werden die Equinoxe und die Sommer- und Winterwenden beachtet und celebriert.
Eine weitere wichtige Rolle und aus den großen Zykles etwas herausgenommen ist der moantliche Mondzyklus der in der irischen Tradition eine wichtige Rolle übernimmt.
Irische Folklore
Folklore nimmt einen wichtigen Teil der irischen Tradition ein. Es gibt eine große Ansammlung von Texten die von der irischen Regierung gesammelt und in einem Archiv zusammengeführt wurden.
Hier sind Ansichten, Überzeugungen und Vorstellung der irischen Bevölkerung als Ganzes zu verschiedenen Themen gemeint. Eddie Lenihan hat zu diesem Thema einiges verfasst. Wer mehr dazu wissen möchte was mit Folklore eigentlich gemeint ist kann dies im Buch von Jeana Morgensen Folklore 101 nachlesen.
Irischer Paganismus
Tägliches
Gebte
Der einfachste Weg eine richtige Beziehung zu Göttin Morrigan oder einer Ihrer Schwestern aufzubauen besteht darin täglich Gebete an sie zu richten. Braucht man Inspiration so kann man sixh einige der YouTube Videos auf den Irisch Pagan School Kanal anschauen oder es sehr einfach halten z.B. "Große Göttin Morrigan ich Grüße Dich am Morgen/zu Mittag/zu Abend/zur Nacht". Mit der Zeit und mit mehr Kenntnis und Wissen zu den Na Morrigna gelingt es eigene Gebete mit eigenen Worten zu verfassen.
Opferungen
Mögliche Opferungen umfassen traditionell alle Milchprodukte. Zusätzlich kann man auch immer auf alkoholische Opfer zurückgreifen wobei für Na Morrigna roter Wein und besonders Whiskey gut passen.
Weitere Opferungen können in Form von Musik, Tanz, Malerei und Kunst im allgemeinen erbracht werden.
Rituale
Mit der Zeit können im Rahmen der täglichen oder wöchentlichen Praxis Rituale ausgeführt werden.
Hinweise zu möglichen Ritualen findet man im YouTube Kanal der Irischen Pagan School.
Das Thema Rituale kann man in dem Kurs Draiocht-Foundation in irish magic vertiefen.
Es ist nicht notwendig im Rahmen der Praxis des irischen Paganismus Magie zu praktizieren. Jedoch gerade wenn man eine Beziehung zur Göttin Morrigan und den Na Morrigna aufbauen will ist dies ein Bestandteil des Weges. In vielen Texten in denen die Na Morrigna vorkommen nutzen sie oft Magie und Magie gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten von Na Morrigna.
Meditationen
Um den eigenen Geist, die Seele und den Körper auf eine Verbindung, eine richtige Beziehung zur Göttin Morrigan aufzubauen hilft es den Geist zu trainieren.
Mögliche Übungen sind Atenübungen, Entspannungsübungen und Ruhemeditationen.
In dem Kurs Draiocht werden einige dieser Übungen erklärt.
Die Irisch Pagan School hat eine eigene Form der Meditation das Journeying.
Es gibt hierzu einen freien Kurs: Guided Meditation.
Weiterführendes:
Möglichkeiten die eigene Praxis zu vertiefen oder zu erweitern
Die eigene Praxis vertieft sich automatisch mit der Zeit und mit dem Zugewinn an Wissen und Erfahrung. Einer der wichtigsten Punkte um mit den Na Morrigna sich spirituell weiter zu entwickeln liegt in dem Grundsatz das man immer einen offenen Geist haben sollte. Es wird immer etwas geben was man noch erlernen oder wissen kann.